Das Potenzial, die Qualität der Pflege zu verbessern, die Effizienz zu steigern,
und die Kosten im Gesundheitswesen mit Hilfe der Robotik zu senken.
22%
der Weltbevölkerung werden im Jahr 2050 über 60 Jahre alt sein. 1
50%
Rückgang der weltweiten Fruchtbarkeitsrate in den letzten 70 Jahren. 2
10Mio
Beschäftigte werden schätzungsweise bis 2030 im Gesundheitswesen benötigt. 3
68%
der Angestellten in Gesundheitsberufen geben an, dass sie mit körperlichen Problemen konfrontiert werden. 4
Transport, Reinigung, Laborarbeit und Empfang binden jeden Tag Zeit, die an anderer Stelle fehlt. Diese Seite zeigt, welche dieser Aufgaben Robotik heute übernimmt und wie der Weg dorthin aussieht.
In Klinik und Pflege geht jeden Tag Arbeitszeit in Tätigkeiten, die weder Pflege noch Medizin sind: Material holen, Wäsche fahren, Proben bringen, Flächen reinigen, Besucher weisen, auf Nachschub warten. Diese Zeit steht in keiner Leistungsabrechnung, und sie fehlt dort, wo Fachkräfte gebraucht werden.
Robotik setzt genau hier an. Sie übernimmt Wege und Wiederholungen und gibt damit Zeit an die Aufgaben zurück, für die Menschen ausgebildet sind. Wo sich das lohnt, zeigt die Wegeanalyse: Sie beginnt bei den Strecken, die regelmäßig anfallen und sich schwer besetzen lassen — nicht bei der Gerätewahl.
Material, Wäsche und Proben zwischen Station, Labor, Apotheke und Zentrallager. uLog fährt wiederkehrende Strecken eigenständig, durch Türen und über Etagen, wenn die Aufzüge angebunden sind. Für zugriffsgeschützte Sendungen gibt es eine gesicherte Variante mit Freigabe an der Übergabe. → Transportroboter im Krankenhaus · Gesicherter Transport
uLog mit Transportbehältern.
Flächenreinigung in Fluren, Hallen und Funktionsbereichen. Die Systeme protokollieren, welche Fläche wann bearbeitet wurde — eine Grundlage für Planung und Organisation der Reinigung. Die hygienische Wirksamkeit richtet sich nach Ihrem Reinigungs- und Desinfektionsplan und wird darüber bewertet, nicht über das Protokoll. → Reinigungsroboter für Klinik und Pflegeheim
uLab Mobile arbeitet am Arbeitsplatz und nicht nur zwischen den Arbeitsplätzen: Proben übernehmen, zwischen Geräten wechseln, greifen. Für Kliniklabore, die automatisieren wollen, ohne eine Laborstraße zu bauen. → Mobiler Laborroboter · Laborautomation ohne Laborstraße
uLab Mobile an einer Analysestrecke im Laborbetrieb.
uMe übernimmt Aufgaben im Eingangsbereich und in der Begegnung mit Patienten und Bewohnern: ansprechen, den Weg zeigen, Informationen geben, aktivieren. Das schafft Zeit für Zuwendung, die Menschen leisten. → Serviceroboter im Krankenhaus · Serviceroboter im Pflegeheim · Humanoide Roboter in der Pflege
Damit die Planung von Anfang an stimmt, sind drei Punkte früh zu klären:
Das Gebäude. Wegbreiten, Türen, Aufzüge, Netzabdeckung und Ladeplätze entscheiden, welche Strecken in Frage kommen. Die Standortbegehung klärt das vor dem Angebot.
Die Abläufe. Wer übergibt wo an wen, was passiert bei Abweichungen, wie greift der Roboter in bestehende Routinen ein. Diese Fragen entscheiden über den Nutzen stärker als die Technik.
Daten und Mitbestimmung. Welche Daten in Ihrer Konfiguration entstehen, wo sie verarbeitet werden und welche davon das Haus verlassen, dokumentieren wir vor der Einführung. Diese Unterlage ist die Grundlage für Datenschutzfolgeabschätzung, Mitbestimmung und Aufsicht. In uGo+ legen Sie fest, wer welche Aufgaben starten darf; Auftragsprotokolle sind einsehbar. Wie diese Protokolle in Ihrem Haus genutzt werden dürfen, gehört in die Betriebsvereinbarung.
Sie können kaufen oder als Robot-as-a-Service nutzen. Beim Nutzungsmodell zahlen Sie eine vereinbarte monatliche Rate; Leistungsumfang, einmalige Kosten, Laufzeit und Integrationsleistungen werden im Angebot ausgewiesen. Je nach Einrichtungsart, Träger und Bundesland kommen Förder- und Refinanzierungswege hinzu. → Robot-as-a-Service · Roboter in der Pflege finanzieren
Erstgespräch. Wir gehen den Ablauf durch, der entlastet werden soll, und sagen Ihnen, was wir für eine belastbare Bewertung brauchen.
Demonstration. Vor der Entscheidung laden wir Sie zu einer abgestimmten Demonstration ein. Welche Abläufe gezeigt werden und an welchem Standort, stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
Begehung, Angebot, Installation. Standortbegehung, verbindliches Angebot und Installation mit Einweisung Ihres Teams.
Hersteller mit eigener Entwicklung. Entwicklung, Integration und Service der eigenen Baureihen kommen von uns.
Erfahrung im regulierten Umfeld. Unsere Systeme arbeiten in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Laboren — Bereichen, in denen Zuverlässigkeit, Dokumentation und Mitbestimmung zum Projekt gehören.
uGo+ als gemeinsame Oberfläche. Aufträge, Rechte und Auswertung laufen über eine Oberfläche; welche Funktionen für Ihre Baureihe und Konfiguration verfügbar sind, hält das Angebot fest.
Sehen vor der Entscheidung. Vor einer Entscheidung lässt sich der geplante Ablauf in einer abgestimmten Demonstration zeigen.
Dort, wo Wege lang, Wiederholungen häufig und Schichten schwer zu besetzen sind — häufig in der Versorgungslogistik zwischen Zentrallager, Station und Labor. Welche Strecken das in Ihrem Haus sind, zeigt die Wegeanalyse.
Nein. Sie übernehmen Wege und Wiederholungen. Der Effekt ist Zeit, die an die Pflege zurückgeht.
Wir dokumentieren für Ihre Konfiguration, welche Daten entstehen, wo sie verarbeitet werden und welche Protokolle einsehbar sind. Diese Unterlage ist die Grundlage für Mitbestimmung und Datenschutzfolgeabschätzung; die Regelungen für Ihr Haus legen Sie darin fest.
Für die Transportroboter: ausreichend breite Wege, geeignete Türen und Aufzüge, Netzabdeckung und Ladeplätze. Was vorhanden ist und was ergänzt werden muss, zeigt die Standortbegehung vor dem Angebot.
Ja, mit anderem Schwerpunkt: In Pflegeeinrichtungen stehen Reinigung, Versorgung und Aktivierung im Vordergrund, in Kliniken die Logistik. Die Seiten zu Pflegeheim und Krankenhaus gehen darauf getrennt ein.
Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration und Integrationsumfang den Ausschlag geben. Im Erstgespräch stellen wir Kauf und Nutzung nebeneinander und legen die Annahmen offen.
Autonomer Bettentransport im Robotik Trainingszentrum Gelsenkirchen.
Ein Krankenhausbett zu bewegen ist eine der körperlich belastendsten Routinen im Klinikalltag, und sie bindet regelmäßig zwei Personen. Wir arbeiten daran, diesen Weg zu automatisieren: Zwei gekoppelte uLog-Fahrzeuge nehmen ein Bett gemeinsam auf, transportieren es synchronisiert und setzen es am Ziel wieder ab — ohne dass jemand schieben muss.
Wo wir heute stehen: Der Transport auf gerader Strecke funktioniert im Demonstratorbetrieb. Kurvenfahrten und Drehungen sind noch nicht gelöst; dafür müssen die Fahrzeuge konstruktiv angepasst werden. Wir bearbeiten das gemeinsam mit einem Forschungspartner. Ein bestellbares Produkt ist der Bettentransport heute nicht — wenn Sie einen konkreten Weg in Ihrem Haus im Blick haben, sprechen Sie uns an, dann sagen wir Ihnen offen, was in welchem Zeitraum realistisch ist.
Eine Vorführung, abgestimmt auf Ihr Haus: Sie sagen, welche Abläufe zählen, wir zeigen, was Robotik dort leisten kann.
Gespräch vereinbarenEntdecken Sie, was unsere Lösungen im Gesundheitswesen leisten und erfahren Sie, wie sie die Patientenversorgung verbessern und Ihr Personal unterstützen können.
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