Serviceroboter im Pflegeheim: mehr Zeit für Bewohner

Lösungen

Bis 2049 fehlen in Deutschland je nach Szenario 280.000 bis 690.000 Pflegekräfte. Serviceroboter übernehmen Wege, Reinigung und Aktivierung – damit Zuwendung nicht ausfällt, weil gerade niemand kann.

Pflege in Deutschland, in Zahlen

2,15 Mio.

Pflegebedürftige in Deutschland bis 2049

280.000

fehlende Pflegekräfte, mindestens

24/7

Betrieb dank Zwischenladen

Warum United Robotics Group

Über 500 Einheiten

im laufenden Betrieb in Kliniken und Laboren – kein Pilotversprechen, sondern Schichtbetrieb.

Über 20.000 Roboter

im Einsatz über alle Baureihen – 15 Jahre Erfahrung mit Menschen, die mit Robotern arbeiten.

uGo+

als eine Oberfläche für Aufträge, Rechte, Auswertung und Flotte – auch über mehrere Standorte.

Hersteller, nicht Händler

Entwicklung, Integration und Service kommen von uns.

In drei Schritten zum Einsatz

Erstgespräch — zwanzig Minuten

Danach wissen Sie, ob sich der Einsatz in Ihrem Haus rechnet. Und wenn nicht, sagen wir das auch.

Ablauf im Trainingszentrum proben

Bevor ein Roboter bei Ihnen fährt, ist Ihr Ablauf bei uns schon gefahren: in Stuhr (Labor und Diagnostik) oder Gelsenkirchen (Klinik und Pflege) — am echten Aufbau.

Begehung, Angebot, Installation

Standortbegehung, verbindliches Angebot — Kauf oder Miete als Robot-as-a-Service — und Installation mit Einweisung Ihres Teams.

Zeit ist das einzige, was in der Pflege wirklich knapp ist.

Niemand ist in die Pflege gegangen, um Tabletts zu tragen. Trotzdem geht ein erheblicher Teil jeder Schicht für Wege, Transporte und Serviceaufgaben drauf — Aufgaben, die wichtig sind, aber keine Ausbildung brauchen.

Unsere Serviceroboter übernehmen genau diese Wege: Speisen und Getränke verteilen, Wäsche und Material holen, Bewohnerinnen und Bewohner ansprechen und begleiten. Was bleibt, ist Zeit für das, wofür Ihr Team eigentlich da ist.

Der Einstieg ist bewusst niedrig gehalten: Miet- und RaaS-Modelle statt Anschaffung, Betrieb ohne eigene IT-Abteilung, und die Daten bleiben im Haus. Ihr Roboter, Ihre Daten.

Erst rechnen, dann rollen

Wir gehen mit Ihnen einen typischen Tagesablauf durch und zeigen, welche Wege sich lohnen — und welche nicht.

Gespräch vereinbaren

Die Lücke lässt sich nicht mit Personal schließen, das es nicht gibt

Das Statistische Bundesamt erwartet, dass der Bedarf an Pflegekräften in Deutschland von 1,62 Millionen im Jahr 2019 auf rund 2,15 Millionen im Jahr 2049 steigt. Je nach Szenario fehlen dann zwischen 280.000 und 690.000 Pflegekräfte. Europaweit fehlen laut OECD bereits heute rund 1,2 Millionen Fachkräfte im Gesundheitswesen.

In der Praxis heißt das: Die Aktivierung fällt aus, weil gerade niemand Zeit hat. Nicht weil der Wille fehlt, sondern die Minute.

Unsere Antwort: Roboter übernehmen das, was keine Zuwendung braucht – Wege, Transport, Reinigung, Wiederholung – und schaffen damit Raum für das, was nur Menschen können. Ein humanoider Roboter kann zusätzlich ansprechen, aktivieren und erinnern, wenn sonst niemand kann.

Was im Pflegeheim konkret möglich ist

  • Transport: Wäsche, Material und Mahlzeiten auf wiederkehrenden Strecken – uLog fährt, das Team bleibt beim Bewohner.
  • Reinigung mit Nachweis: uClean reinigt Flure und Gemeinschaftsflächen reproduzierbar und dokumentiert es.
  • Ansprache und Aktivierung: uMe führt strukturierte Gespräche, aktiviert und erinnert – auf Deutsch, mit Display für Menschen mit Höreinschränkung.
  • Service: uServe bringt Getränke und Kleinmaterial auf den Wohnbereich.
  • Nachvollziehbar: Was der Roboter getan hat, steht in uGo+ – für Qualitätsmanagement und Prüfung.

Dein Roboter. Deine Daten.

Ein Roboter, der in Ihrem Haus arbeitet, sieht und hört Dinge, die niemanden außerhalb dieses Hauses etwas angehen. Deshalb läuft die KI-Verarbeitung auf dem Gerät und nicht in einer fremden Cloud. Eine dauerhafte Internetverbindung ist für den Betrieb nicht erforderlich – geschlossene Klinik-, Pflege- und Labornetze sind möglich. Was bei Ihnen entsteht, bleibt bei Ihnen: Sie entscheiden über Speicherung, Auswertung und Löschung. Über uGo+ legen Sie fest, wer welche Aufgaben starten darf, und Missionsberichte sind einsehbar – Grundlage für Datenschutzfolgeabschätzung, Betriebsrat und Aufsicht.

Kaufen oder mieten: Robot-as-a-Service

Sie können kaufen oder als Robot-as-a-Service mieten. Bei der Miete zahlen Sie eine laufende monatliche Rate, in der Hardware, Softwarepflege und Service zusammen betrachtet werden – aus dem Betriebs- statt aus dem Investitionsbudget. Das ist der übliche Weg für einen Pilotbetrieb und für einen schrittweisen Rollout über mehrere Standorte.

Ehrlich zur Einordnung: Miete ist nicht automatisch günstiger als Kauf – sie verschiebt Risiko und Zeitpunkt. Was für Ihr Haus rechnet, hängt von Laufzeit, Stückzahl, Fördermöglichkeiten und Budgetstruktur ab. Wir rechnen das im Erstgespräch offen mit Ihnen durch, statt Ihnen ein Modell zu verkaufen. Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration und Integrationsumfang den Ausschlag geben – eine Zahl ohne diesen Kontext wäre irreführend.

Häufige Fragen

Welche Aufgaben übernimmt ein Serviceroboter im Pflegeheim?

Transport von Wäsche, Material und Mahlzeiten, Bodenreinigung mit Dokumentation, Service auf dem Wohnbereich sowie Ansprache, Aktivierung und Erinnerungen über den humanoiden Roboter uMe.

Akzeptieren Bewohnerinnen und Bewohner das?

Die Erfahrung aus über 500 laufenden Einheiten zeigt: Akzeptanz entsteht, wenn der Roboter eine klar erkennbare Aufgabe hat und das Personal ihn erklärt. Deshalb gehören Einweisung und Kommunikation zum Projekt.

Ersetzt ein Roboter Pflegekräfte?

Nein. Er übernimmt Wege, Routine und Wiederholung. Beziehung, Beurteilung und Verantwortung bleiben beim Menschen.

Gibt es Fördermittel für Pflegeeinrichtungen?

Je nach Einrichtungsart und Bundesland bestehen Förder- und Refinanzierungswege. Welche für Ihr Haus in Frage kommen, klären wir gemeinsam; die Antragstellung bleibt bei Ihrem Träger.

Kann man einen Serviceroboter mieten?

Ja, als Robot-as-a-Service mit monatlicher Rate aus dem Betriebsbudget – der übliche Weg für einen Pilotbetrieb.

Quellen: OECD, Health at a Glance: Europe 2024 · Statistisches Bundesamt, Pflegekräftevorausberechnung, Pressemitteilung vom 23. Januar 2024 · Institut der deutschen Wirtschaft, MINT-Frühjahrsreport 2026.

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