uLog Locker: sichere Zustellung, die nur der Empfänger öffnet

uLog Series

Zwei verschlossene Fächer, Zugang per NFC oder QR-Code, dokumentierte Übergabe. Der Locker macht aus dem uLog Deliver 150 ein fahrendes Schließfachsystem.

Offene Tablare sind das eigentliche Problem

Transportroboter im Krankenhaus fahren fast alle mit offener Ablage. Das funktioniert, solange nichts darauf liegt, was nicht jeder sehen oder mitnehmen darf. Sobald es um Medikamente, Betäubungsmittel, Laborproben oder persönliche Unterlagen geht, endet die Automatisierung an derselben Stelle: Jemand muss dabeistehen, bis der Empfänger da ist.

Der uLog Locker löst genau das. Er macht aus dem uLog Deliver 150 ein fahrendes, abschließbares Schließfachsystem. Beladen, verschließen, losschicken — geöffnet wird erst am Ziel, und nur von der Person, die es darf.

uLog Deliver 150 + Locker-Aufsatz = gesicherte, automatisierte Übergabe.

Verschließen. Transportieren. Automatisieren.

  • Geschlossene Übergabekette: Die Ware ist vom Beladen bis zur Entnahme physisch verschlossen und einem Empfänger zugeordnet. Kein offenes Tablar, keine Verwechslung, keine Lücke im Nachweis.
  • Authentifizierte Entnahme: Das Fach öffnet sich nach Identifikation per NFC-Karte oder QR-Code am 7-Zoll-Display. Elektronische Schlösser, RGB-Statusleiste, geführte Bedienung.
  • Zwei getrennte Fächer: 50 kg Nutzlast, bis zu 110 Liter. Zwei Empfänger, zwei Aufträge, eine Fahrt — das halbiert die Wege pro Auftrag.
  • Der Roboter wartet nicht: Ist die Übergabe abgeschlossen, nimmt er selbstständig die nächste Aufgabe auf. Niemand muss quittieren, niemand steht am Übergabepunkt.
  • Nachrüstbar: Der Locker ist ein Aufsatz. Wer bereits einen uLog Deliver 150 betreibt, rüstet ihn nach — Montage und Demontage sind in kurzer Zeit erledigt.

So läuft eine Übergabe ab

  1. Beladen und Fach verschließen.
  2. Der Roboter fährt autonom zum Ziel — durch automatische Türen und mit dem Aufzug, wenn beides angebunden ist.
  3. Der Empfänger authentifiziert sich per NFC-Karte oder QR-Code am Display.
  4. Das Fach öffnet, die Entnahme ist dokumentiert, der Roboter fährt weiter zur nächsten Aufgabe.

Wo er eingesetzt wird

  • Krankenhaus und Labor: Laborproben, Verbrauchsmaterial, Medikamente und Betäubungsmittel mit dokumentierter Übergabe.
  • Pflegeeinrichtungen: Versorgung zwischen Wohnbereichen, ohne dass Pflegekräfte Wege laufen.
  • Hotellerie: kontaktlose Zustellung von Room-Service und Gästeartikeln, sichere Übergabe von Dokumenten und Paketen.
  • Industrie und Fertigung: Ersatzteile direkt an den Arbeitsplatz, interne Nachschubversorgung.
  • Handel: Click and Collect als gesicherte Abholung, Retouren zurück in definierte Zonen.
  • Flughafen, Bürogebäude und Events: sichere Zustellung in weitläufigen, öffentlich zugänglichen Bereichen.

Technische Daten

uLog Locker

  • Abmessungen: 600 × 438 × 875 mm (L × B × H)
  • Nutzlast: 50 kg, Ladevolumen: bis zu 110 Liter, Leergewicht: 50 kg
  • Fächer: zwei getrennte Fächer mit elektronischen Schlössern
  • Zugangskontrolle: NFC-Leser und QR-Code-Leser
  • Display: 7 Zoll, 1024 × 600, dazu RGB-LED-Statusleiste
  • Material: Edelstahlkorpus, wischdesinfizierbar, Schutzart IP44, UV- und korrosionsbeständig
  • Betriebstemperatur: −10 °C bis +65 °C, Einsatz im Innenbereich
  • Netzwerk: WLAN 2,4 und 5 GHz, 802.11 a/b/g/n/ac

Basisplattform uLog Deliver 150

  • Abmessungen: 740 × 500 × 1.240 mm, Traglast: bis 150 kg
  • Mindestdurchfahrtsbreite: 70 cm, Geschwindigkeit: bis 1,2 m/s
  • Positioniergenauigkeit: ± 5 mm / ± 1°
  • Betriebszeit: 10 Stunden, Ladezeit: 5,5 Stunden
  • Kartierungsfläche: bis 200.000 m², Navigation frei, spurgeführt, gemischt oder folgend
  • Zusatzfunktionen: Aufzug- und Türsteuerung, kabelloses Laden
  • Auslegung: Maschinenrichtlinie, ISO 12100, ISO 13849, ISO 13850, IEC 60204-1, ISO 3691-4

Was wir nicht versprechen

Der Locker ist kein eigenständiger Roboter, sondern ein Aufsatz für den uLog Deliver 150. Er ersetzt kein Personal, sondern die Wartezeit am Übergabepunkt und die Wege dazwischen. Und er braucht definierte Übergabepunkte: Wo niemand weiß, wer abholen soll, hilft auch ein Schloss nicht.

Dein Roboter. Deine Daten.

Wer wann welches Fach geöffnet hat, ist eine Information über Menschen, die in Ihrem Haus arbeiten. Sie bleibt bei Ihnen. Sie entscheiden über Speicherung, Auswertung und Löschung, und Sie legen fest, wer Aufträge starten und Berechtigungen vergeben darf — Grundlage für Datenschutzfolgenabschätzung und Mitbestimmung.

Nachrüsten statt neu kaufen

Sie betreiben bereits einen uLog Deliver 150? Dann brauchen Sie keinen zweiten Roboter. Der Locker wird aufgesetzt, konfiguriert und in Betrieb genommen — dieselbe Flotte, dieselbe Oberfläche, ein zusätzlicher Anwendungsfall.

Kaufen oder mieten: Robot-as-a-Service

Den uLog Locker gibt es zum Kauf oder als Robot-as-a-Service mit monatlicher Rate. Eine Testphase ist möglich, und die Kosten dafür werden bei einem anschließenden Kauf angerechnet. Damit lässt sich der Einsatz prüfen, bevor eine Investitionsentscheidung ansteht. Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration, Anbindung an Türen und Aufzüge sowie die Zahl der Standorte den Ausschlag geben.

Häufige Fragen

Wie öffnet der Empfänger das Fach?

Über eine NFC-Karte oder einen QR-Code am 7-Zoll-Display. Erst nach erfolgreicher Identifikation entriegelt das elektronische Schloss.

Wie viele Fächer hat der uLog Locker?

Zwei getrennte Fächer, die unabhängig voneinander verschlossen und geöffnet werden. Damit lassen sich zwei Aufträge in einer Fahrt erledigen.

Wie schwer darf die Ladung sein?

Bis zu 50 kg bei einem Ladevolumen von bis zu 110 Litern.

Kann der Locker nachgerüstet werden?

Ja. Der Locker ist ein Aufsatz für den uLog Deliver 150 und lässt sich montieren und wieder abnehmen.

Fährt der Roboter auch Aufzug?

Ja, sofern Aufzug- und Türsteuerung angebunden sind. Diese Anbindung wird projektspezifisch umgesetzt.

Ist der Locker desinfizierbar?

Der Korpus besteht aus Edelstahl und ist wischdesinfizierbar. Die Schutzart beträgt IP44.

Gibt es den Locker im Mietmodell?

Ja, als Robot-as-a-Service mit monatlicher Rate. Eine vorgeschaltete Testphase ist möglich.

Der nächste Schritt

Sagen Sie uns, welche Übergabe bei Ihnen heute jemanden bindet — Medikamente, Proben, Verbrauchsmaterial. Wir sagen Ihnen, ob der Locker das löst, und wenn nicht, sagen wir auch das.

uLog Locker in Zahlen

2 Fächer

zwei Aufträge in einer Fahrt

50 kg

Nutzlast, bis zu 110 Liter

NFC + QR

nur der Empfänger öffnet

Zwei Fächer, zwei Empfänger, eine Fahrt.

Die beiden Fächer werden unabhängig voneinander verschlossen und geöffnet. Damit lassen sich zwei Aufträge in einer Fahrt erledigen — Station A und Station B, ohne dass der Roboter zwischendurch zurück muss.

Der Korpus besteht aus Edelstahl, ist wischdesinfizierbar und mit IP44 auch gegen Spritzwasser geschützt. Gebaut für Häuser, in denen täglich desinfiziert wird.

Der Unterschied ist das Schloss.

Ein Transportroboter mit offener Ablage bringt Dinge von A nach B. Das ist nützlich, solange niemand nachweisen muss, wer sie entnommen hat.

Sobald Medikamente, Betäubungsmittel, Laborproben oder persönliche Unterlagen im Spiel sind, kippt die Rechnung: Dann steht wieder jemand daneben und wartet. Der Locker beendet das Warten, weil die Übergabe selbst gesichert und dokumentiert ist.

Erst testen, dann entscheiden

Sagen Sie uns, welche Übergabe bei Ihnen heute jemanden bindet. Wir richten eine Testphase ein — die Kosten dafür werden bei einem späteren Kauf angerechnet.

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