Humanoide Roboter im Unterricht: Einsatz, Didaktik und Beschaffung

Lösungen

Der Fachkräftemangel entscheidet sich im Klassenzimmer, nicht am Arbeitsmarkt. 133.900 MINT-Stellen sind unbesetzt. Ein Roboter, den Schülerinnen und Schüler anfassen können, ist der kürzeste Weg von Neugier zu Berufswahl.

Warum Bildung jetzt Robotik braucht

133.900

unbesetzte MINT-Stellen (IW Köln)

138.600

MINT-Fachkräfte weniger bis 2034

0

Simulation: KI zum Anfassen

Warum United Robotics Group

Über 500 Einheiten

im laufenden Betrieb in Kliniken und Laboren – kein Pilotversprechen, sondern Schichtbetrieb.

Über 20.000 Roboter

im Einsatz über alle Baureihen – 15 Jahre Erfahrung mit Menschen, die mit Robotern arbeiten.

uGo+

als eine Oberfläche für Aufträge, Rechte, Auswertung und Flotte – auch über mehrere Standorte.

Hersteller, nicht Händler

Entwicklung, Integration und Service kommen von uns.

In drei Schritten zum Einsatz

Erstgespräch — zwanzig Minuten

Danach wissen Sie, ob sich der Einsatz in Ihrem Haus rechnet. Und wenn nicht, sagen wir das auch.

Ablauf im Trainingszentrum proben

Bevor ein Roboter bei Ihnen fährt, ist Ihr Ablauf bei uns schon gefahren: in Stuhr (Labor und Diagnostik) oder Gelsenkirchen (Klinik und Pflege) — am echten Aufbau.

Begehung, Angebot, Installation

Standortbegehung, verbindliches Angebot — Kauf oder Miete als Robot-as-a-Service — und Installation mit Einweisung Ihres Teams.

KI verlässt den Bildschirm.

Man kann Schülerinnen und Schülern erklären, was ein Algorithmus ist. Oder man kann sie erleben lassen, was passiert, wenn ihr Code einen Roboter zum Falschen bewegt.

Humanoide Roboter im Unterricht machen Informatik, Sensorik und KI körperlich erfahrbar — von der ersten grafischen Programmierung bis zu eigenen Projekten in Python. Und sie sind mehr als ein MINT-Werkzeug: In Sprachen, Inklusion und sozialem Lernen ist der Roboter Gegenüber, nicht Gerät.

Damit das nicht am Haushalt scheitert, gibt es Miet- und RaaS-Modelle sowie Klassensatz-Konzepte statt Einzelanschaffung.

Eine Unterrichtsstunde ausprobieren

Wir kommen mit einem Gerät und einem fertigen Stundenkonzept in Ihre Schule oder Hochschule — ohne Vorbereitung Ihrerseits.

Gespräch vereinbaren

Die Lücke entsteht früher, als alle denken

Nach dem MINT-Frühjahrsreport 2026 des Instituts der deutschen Wirtschaft können in Deutschland rund 133.900 MINT-Arbeitsplätze nicht besetzt werden, und bis 2034 stehen dem Arbeitsmarkt demografisch etwa 138.600 MINT-Fachkräfte weniger zur Verfügung. Diese Zahl entscheidet sich nicht in Personalabteilungen, sondern in Klassenräumen.

Robotik im Unterricht scheitert selten am Interesse. Sie scheitert daran, dass Simulation nicht das Gleiche ist wie Hardware, die auch mal umfällt.

Unsere Antwort: uMe Uno als reale, arbeitsfähige humanoide Plattform – bedienbar ohne Programmierkenntnisse, offen für alle, die tiefer wollen. Wer Robotik in der Schule anfasst, baut sie später.

Was ein humanoider Roboter im Unterricht leistet

Ein humanoider Roboter im Unterricht ist eine Lernplattform mit Sprachdialog, Display und offenen Schnittstellen, an der Programmierung, Sensorik, KI und Mensch-Technik-Interaktion praktisch erfahrbar werden.

  • Programmierunterricht von blockbasiert bis ROS2 – dieselbe Hardware für alle Niveaus
  • Sprach- und Dialogprojekte auf Deutsch und Englisch
  • KI zum Anfassen: Objekt- und Personenerkennung sichtbar erklärt statt abstrakt behauptet
  • Ethik und Gesellschaft: ein konkreter Gegenstand für die Diskussion über Automatisierung
  • Vorführung und Öffentlichkeit: Tag der offenen Tür, Berufsorientierung, Kooperationen

Was uMe im Unterricht heute schon leistet

  • Sieht hin und sagt, was da ist. uMe kann im Gespräch ein Bild aufnehmen und beschreiben, was zu sehen ist. Er merkt sich mehrere Aufnahmen und kann sie vergleichen – etwa, was sich im Raum seit der letzten Stunde verändert hat. Das ist Unterrichtsstoff, nicht Beiwerk: Wahrnehmung, Beschreibung und Vergleich lassen sich an einem echten System zeigen.
  • Erkennt achtzig Alltagsgegenstände. Vom Stuhl über die Tasse bis zum Rollstuhl. Objekterkennung wird damit im Klassenraum sichtbar und diskutierbar, statt abstrakt zu bleiben.
  • Versteht Zeigen, Winken und Gesten. uMe erfasst Körperhaltung und Handhaltung bis zu den einzelnen Fingern – inklusive der Unterscheidung von linker und rechter Hand. Interaktion ohne Knopfdruck.

Welche Funktionen aktiv sind, wird je Einsatz eingerichtet. uMe führt aus, was die jeweilige Aufgabe braucht – nicht alles auf einmal.

Dein Roboter. Deine Daten.

Ein Roboter, der in Ihrem Haus arbeitet, sieht und hört Dinge, die niemanden außerhalb dieses Hauses etwas angehen. Deshalb wird die Wahrnehmung – Kamerabild, Objekt- und Personenerkennung – auf dem Gerät verarbeitet; diese Daten verlassen Ihr Haus nicht. Der Sprachdialog nutzt heute einen externen KI-Dienst: Was gesprochen wird, wird dort verarbeitet. Wir sagen das offen, weil es für Ihre Datenschutzprüfung der entscheidende Punkt ist. Ein vollständig lokal laufender Sprachdialog ist in Entwicklung. Welche Funktionen aktiv sind, entscheiden Sie: uMe lässt sich so einrichten, dass der Sprachdialog abgeschaltet ist und nur die lokalen Funktionen laufen. Über Speicherung, Auswertung und Löschung entscheiden Sie. Über uGo+ legen Sie fest, wer welche Aufgaben starten darf, und Missionsberichte sind einsehbar – Grundlage für Datenschutzfolgeabschätzung, Betriebsrat und Aufsicht.

Kaufen oder mieten: Robot-as-a-Service

Sie können kaufen oder als Robot-as-a-Service mieten. Bei der Miete zahlen Sie eine laufende monatliche Rate, in der Hardware, Softwarepflege und Service zusammen betrachtet werden – aus dem Betriebs- statt aus dem Investitionsbudget. Das ist der übliche Weg für einen Pilotbetrieb und für einen schrittweisen Rollout über mehrere Standorte.

Ehrlich zur Einordnung: Miete ist nicht automatisch günstiger als Kauf – sie verschiebt Risiko und Zeitpunkt. Was für Ihr Haus rechnet, hängt von Laufzeit, Stückzahl, Fördermöglichkeiten und Budgetstruktur ab. Wir rechnen das im Erstgespräch offen mit Ihnen durch, statt Ihnen ein Modell zu verkaufen. Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration und Integrationsumfang den Ausschlag geben – eine Zahl ohne diesen Kontext wäre irreführend.

Häufige Fragen

Brauchen Lehrkräfte Programmierkenntnisse?

Nein. Dialoge, Abläufe und Lernmodule werden über uGo+ konfiguriert. Für Informatik- und Robotikkurse stehen zusätzlich REST, MQTT, WebSocket und ROS2-kompatible Schnittstellen bereit – dann ist Programmieren das Lernziel, nicht die Voraussetzung.

In welchen Fächern lässt sich ein humanoider Roboter einsetzen?

Informatik und Technik als Programmier- und Sensorikthema, Sprachen als Dialogpartner, Ethik und Sozialkunde als Gegenstand der Diskussion über KI, sowie fächerübergreifend in Projektwochen und Robotik-AGs.

Läuft der Roboter im Schulnetz ohne Internet?

Die Wahrnehmung wird auf dem Gerät verarbeitet und braucht keine dauerhafte Internetverbindung – wichtig für Schulnetze mit restriktiven Firewalls. Der Sprachdialog nutzt heute einen externen KI-Dienst und benötigt dafür eine Internetverbindung.

Wie wird ein solcher Roboter beschafft?

Über Kauf oder Miete. Für Schulen und Bildungsträger sprechen wir zusätzlich über Digitalisierungs- und Ausstattungsprogramme; die Antragstellung bleibt beim Schulträger.

Ist der Einsatz mit Datenschutz an Schulen vereinbar?

Die Verarbeitung findet auf dem Gerät statt, und die Einrichtung entscheidet über Speicherung und Löschung. Für die Datenschutzfolgeabschätzung stellen wir die technischen Angaben bereit.

Quellen: OECD, Health at a Glance: Europe 2024 · Statistisches Bundesamt, Pflegekräftevorausberechnung, Pressemitteilung vom 23. Januar 2024 · Institut der deutschen Wirtschaft, MINT-Frühjahrsreport 2026.

Lösungsanfrage

Anfrage zu dieser Lösung

Sagen Sie uns, worum es geht — wir antworten mit einer ehrlichen Einschätzung, in der Regel innerhalb eines Werktags.

*Obligatorische Felder