uMe steht für u & Me – damit Sie mehr Zeit haben. Ein humanoider Roboter spricht, hört zu und aktiviert, wenn sonst niemand kann. Er ersetzt keine Zuwendung. Er sorgt dafür, dass sie nicht ausfällt.
In Pflegeeinrichtungen ist Zuwendung das Erste, was gestrichen wird, wenn die Schicht knapp ist. Nach Angaben der OECD fehlen in Europa heute rund 1,2 Millionen Fachkräfte im Gesundheitswesen; bis 2030 könnten es über vier Millionen sein. Das Statistische Bundesamt erwartet für Deutschland bis 2049 eine Lücke von 280.000 bis 690.000 Pflegekräften.
Die Folge ist nicht schlechtere Pflege im medizinischen Sinn. Die Folge ist, dass niemand mehr mit den Menschen spricht.
Unsere Antwort: uMe, ein humanoider Roboter, dessen Name das Programm ist – u & Me, damit Sie mehr Zeit haben. Er spricht, hört zu, zeigt Inhalte auf dem Display und aktiviert. Nicht anstelle einer Pflegekraft, sondern in den Stunden, in denen keine frei ist.
Humanoide und soziale Roboter in der Pflege sind menschenähnliche Systeme für Interaktion, Aktivierung und Auskunft. uMe ist 1.200 mm groß, hat 23 Freiheitsgrade, spricht über ein 6-Mikrofon-Ringarray und verarbeitet KI auf einem NVIDIA AGX Orin direkt im Gerät. Er trägt die CE-Kennzeichnung nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und ist nach ISO 13482 für persönliche Assistenzroboter ausgelegt.
uMe hebt niemanden, wäscht niemanden und trifft keine medizinischen Entscheidungen. Er ist kein Ersatz für ein Gespräch mit einem Menschen und soll auch keiner sein. Und er wird nicht von allen gemocht – Akzeptanz entsteht dort, wo das Team ihn erklärt und einordnet. Wer humanoide Robotik als Lösung für Personalmangel verkauft, sagt nicht die Wahrheit. Sie verschiebt, wofür die vorhandene Zeit verwendet wird. Das ist viel, aber es ist etwas anderes.
Ein Roboter, der in Ihrem Haus arbeitet, sieht und hört Dinge, die niemanden außerhalb dieses Hauses etwas angehen. Deshalb läuft die KI-Verarbeitung auf dem Gerät und nicht in einer fremden Cloud. Eine dauerhafte Internetverbindung ist für den Betrieb nicht erforderlich – geschlossene Klinik-, Pflege- und Labornetze sind möglich. Was bei Ihnen entsteht, bleibt bei Ihnen: Sie entscheiden über Speicherung, Auswertung und Löschung. Über uGo+ legen Sie fest, wer welche Aufgaben starten darf, und Missionsberichte sind einsehbar – Grundlage für Datenschutzfolgeabschätzung, Betriebsrat und Aufsicht.
Sie können kaufen oder als Robot-as-a-Service mieten. Bei der Miete zahlen Sie eine laufende monatliche Rate, in der Hardware, Softwarepflege und Service zusammen betrachtet werden – aus dem Betriebs- statt aus dem Investitionsbudget. Das ist der übliche Weg für einen Pilotbetrieb und für einen schrittweisen Rollout über mehrere Standorte.
Ehrlich zur Einordnung: Miete ist nicht automatisch günstiger als Kauf – sie verschiebt Risiko und Zeitpunkt. Was für Ihr Haus rechnet, hängt von Laufzeit, Stückzahl, Fördermöglichkeiten und Budgetstruktur ab. Wir rechnen das im Erstgespräch offen mit Ihnen durch, statt Ihnen ein Modell zu verkaufen. Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration und Integrationsumfang den Ausschlag geben – eine Zahl ohne diesen Kontext wäre irreführend.
Er führt strukturierte Gespräche, aktiviert durch Bewegungs- und Gedächtnisübungen, erinnert an Termine und Trinken, begrüßt Besucher und gibt Auskunft. Inhalte werden über uGo+ konfiguriert, ohne Programmierkenntnisse.
uMe steht für u & Me – damit Sie mehr Zeit haben. Der Roboter ist als Gegenüber gedacht, nicht als Gerät.
Er kann strukturierte, wiederkehrende Aktivierung anbieten, die vielen Menschen gut tut. Ob und wie er im Einzelfall eingesetzt wird, entscheidet die Fachkraft – nicht der Roboter und nicht wir.
Die Verarbeitung läuft auf dem Gerät. Für den Betrieb ist keine dauerhafte Cloud-Verbindung erforderlich. Was gespeichert und ausgewertet wird, entscheidet Ihre Einrichtung.
Ja. uMe ist ab sofort bestellbar, die Lieferzeit beträgt rund acht Wochen, zum Kauf oder als Miete im Modell Robot-as-a-Service.
Ein Erstgespräch dauert zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob sich der Einsatz in Ihrem Haus rechnet – und wenn nicht, sagen wir das auch. Melden Sie sich über das Kontaktformular oder direkt bei Ihrem Ansprechpartner.
Quellen: OECD, Health at a Glance: Europe 2024 · Statistisches Bundesamt, Pflegekräftevorausberechnung, Pressemitteilung vom 23. Januar 2024 · Institut der deutschen Wirtschaft, MINT-Frühjahrsreport 2026.