Zwischen Handarbeit und Millioneninvestition liegt eine Lücke. Der Fachverband benennt sie offen: Viele Kliniklabore brauchen Automation, haben aber keinen Zugang zu vollautomatisierten Laborstraßen. Wir schließen genau diese Lücke.
Der Fachverband ALM e.V. beschreibt sie wörtlich: Viele Kliniklabore brauchen Automation, haben aber keinen Zugang zu vollautomatisierten Laborstraßen. Zu klein für die Straße, zu groß für reine Handarbeit. Dazwischen passiert bisher nichts.
Gleichzeitig gilt auch im Labor: Kapazität ist nicht das Problem — Personal ist es. Die Geräte stehen da. Was fehlt, sind Menschen, die in der Nachtschicht Röhrchen entdeckeln.
Unsere Antwort: Automatisierung in Stufen statt als Bauprojekt. Ein mobiler Laborroboter arbeitet mit den Geräten, die Sie haben, in den Räumen, die Sie haben – und wächst mit, wenn es sich bewährt.
Der wirksamste Zuschnitt ist selten die maximale Automatisierung, sondern die richtige Schicht. In der Praxis heißt das:
Die beste Automatisierung ist nicht die maximale, sondern die, die den größten Personaleffekt innerhalb des richtigen Zeitfensters erzielt.
Laborautomation ohne Laborstraße bedeutet: ein mobiler Roboter mit Greifarm, angebunden an die vorhandenen Analyzer, gesteuert über eine Plattform. Über 30 Laborgeräte-Integrationen decken klinische Chemie, Immunoassay, Hämostase, Hämatologie, Immunhämatologie, Zentrifugen und Kühlschränke ab. Details zum System auf der Seite Mobiler Laborroboter.
Ein mobiler Roboter ist keine Laborstraße im Kleinformat. Er erreicht nicht deren Durchsatz und soll es nicht. Er braucht definierte Abläufe und ein Labor, das bereit ist, einen Prozess einmal sauber zu beschreiben. Wer das nicht will, sollte es nicht anfangen – und wir sagen das im Erstgespräch, nicht nach der Bestellung.
Ein Roboter, der in Ihrem Haus arbeitet, sieht und hört Dinge, die niemanden außerhalb dieses Hauses etwas angehen. Deshalb läuft die KI-Verarbeitung auf dem Gerät und nicht in einer fremden Cloud. Eine dauerhafte Internetverbindung ist für den Betrieb nicht erforderlich – geschlossene Klinik-, Pflege- und Labornetze sind möglich. Was bei Ihnen entsteht, bleibt bei Ihnen: Sie entscheiden über Speicherung, Auswertung und Löschung. Über uGo+ legen Sie fest, wer welche Aufgaben starten darf, und Missionsberichte sind einsehbar – Grundlage für Datenschutzfolgeabschätzung, Betriebsrat und Aufsicht.
Sie können kaufen oder als Robot-as-a-Service mieten. Bei der Miete zahlen Sie eine laufende monatliche Rate, in der Hardware, Softwarepflege und Service zusammen betrachtet werden – aus dem Betriebs- statt aus dem Investitionsbudget. Das ist der übliche Weg für einen Pilotbetrieb und für einen schrittweisen Rollout über mehrere Standorte.
Ehrlich zur Einordnung: Miete ist nicht automatisch günstiger als Kauf – sie verschiebt Risiko und Zeitpunkt. Was für Ihr Haus rechnet, hängt von Laufzeit, Stückzahl, Fördermöglichkeiten und Budgetstruktur ab. Wir rechnen das im Erstgespräch offen mit Ihnen durch, statt Ihnen ein Modell zu verkaufen. Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration und Integrationsumfang den Ausschlag geben – eine Zahl ohne diesen Kontext wäre irreführend.
Nicht die Probenzahl entscheidet, sondern die Schicht. Wenn Spät- und Nachtschicht schwer zu besetzen sind oder Probenstaus entstehen, während niemand da ist, rechnet sich ein mobiles System oft schon bei mittlerem Volumen.
Den Preis stimmen wir individuell ab. Wichtiger für kleine Labore ist meist das Modell: Mit Robot-as-a-Service zahlen Sie eine monatliche Rate aus dem Betriebsbudget, statt eine Investition abzuschreiben.
Nein. Das System arbeitet in vorhandenen Räumen mit vorhandenen Geräten. Erforderlich ist eine Mindestgangbreite von 900 mm.
Sie erweitern in Stufen: weitere Skills, weitere Geräteanbindungen, weitere Einheiten. Die Plattform bleibt dieselbe, deshalb ist der zweite Roboter schneller im Betrieb als der erste.
Nein. Eine Laborstraße ist bei sehr hohem, gleichförmigem Volumen unschlagbar. Unser Ansatz zielt auf Labore, für die eine Straße wirtschaftlich oder baulich nicht in Frage kommt.
Ein Erstgespräch dauert zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob sich der Einsatz in Ihrem Haus rechnet – und wenn nicht, sagen wir das auch. Melden Sie sich über das Kontaktformular oder direkt bei Ihrem Ansprechpartner.
Quellen: OECD, Health at a Glance: Europe 2024 · Statistisches Bundesamt, Pflegekräftevorausberechnung, Pressemitteilung vom 23. Januar 2024 · Institut der deutschen Wirtschaft, MINT-Frühjahrsreport 2026.