Der deutsche Markt kennt fahrende Roboter ohne Arm und Arme ohne Räder. uLab Mobile ist beides – und bearbeitet Proben statt sie nur zu befördern.
Diese Frage entscheidet über Laborautomatisierung mehr als jede Gerätespezifikation. Tagsüber ist Personal da, das flexibel eingreifen kann. In der Spät- und Nachtschicht ist es das nicht – und genau dort entstehen Wartezeiten, Liegezeiten und Überstunden.
Der deutsche Markt hat darauf zwei halbe Antworten: fahrende Roboter ohne Arm und Roboterarme ohne Räder. Mobile Manipulation – fahren und greifen – besetzt praktisch niemand.
Unsere Antwort: uLab Mobile, ein mobiler Laborroboter mit Arm. Er transportiert nicht nur, er bearbeitet: aufnehmen, entdeckeln, einlesen, einsortieren, Geräte beladen. Und er tut das in dem Labor, das Sie schon haben.
Ein mobiler Laborroboter ist ein autonomes Fahrzeug mit Roboterarm, das Proben und Verbrauchsmaterial nicht nur befördert, sondern handhabt. uLab Mobile verbindet autonome Navigation mit Greif- und Erkennungsfunktionen und wird über die Plattform uGo+ orchestriert.
uLab Mobile ist keine Laborstraße und ersetzt keine. Er ist langsamer als ein festverbautes Automatisierungsmodul, das eine einzige Aufgabe tausendmal am Tag macht. Er braucht definierte Abläufe, keine Improvisation. Und er ersetzt keine MTA – er übernimmt die wiederholbaren Anteile ihrer Arbeit, damit die schwierigen Anteile die Zeit bekommen, die sie brauchen.
Ein Roboter, der in Ihrem Haus arbeitet, sieht und hört Dinge, die niemanden außerhalb dieses Hauses etwas angehen. Deshalb läuft die KI-Verarbeitung auf dem Gerät und nicht in einer fremden Cloud. Eine dauerhafte Internetverbindung ist für den Betrieb nicht erforderlich – geschlossene Klinik-, Pflege- und Labornetze sind möglich. Was bei Ihnen entsteht, bleibt bei Ihnen: Sie entscheiden über Speicherung, Auswertung und Löschung. Über uGo+ legen Sie fest, wer welche Aufgaben starten darf, und Missionsberichte sind einsehbar – Grundlage für Datenschutzfolgeabschätzung, Betriebsrat und Aufsicht.
Sie können kaufen oder als Robot-as-a-Service mieten. Bei der Miete zahlen Sie eine laufende monatliche Rate, in der Hardware, Softwarepflege und Service zusammen betrachtet werden – aus dem Betriebs- statt aus dem Investitionsbudget. Das ist der übliche Weg für einen Pilotbetrieb und für einen schrittweisen Rollout über mehrere Standorte.
Ehrlich zur Einordnung: Miete ist nicht automatisch günstiger als Kauf – sie verschiebt Risiko und Zeitpunkt. Was für Ihr Haus rechnet, hängt von Laufzeit, Stückzahl, Fördermöglichkeiten und Budgetstruktur ab. Wir rechnen das im Erstgespräch offen mit Ihnen durch, statt Ihnen ein Modell zu verkaufen. Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration und Integrationsumfang den Ausschlag geben – eine Zahl ohne diesen Kontext wäre irreführend.
Ein Transportroboter fährt. uLab Mobile fährt und greift: Er nimmt Proben auf, öffnet und verschließt Röhrchen, liest Barcodes, bedient Zentrifugen und belädt Analyzer. Damit bearbeitet er Abläufe statt nur Wege.
Über 30 Integrationen aus den Bereichen klinische Chemie und Immunoassay, Hämostase, Hämatologie, Immunhämatologie, Zentrifugen und Kühlschränke sowie TLA-/TTA-Umgebungen. Welche Geräte in Ihrem Labor angebunden werden, klären wir vor dem Angebot.
Nein. Das System arbeitet in Gängen ab 900 mm Breite und bedient vorhandene Geräte. Auch Rohrpost, automatische Türen, Kühlschränke und Aufzüge lassen sich einbinden.
Die Akkulaufzeit beträgt 5 bis 6 Stunden; durch intelligentes Zwischenladen während der Arbeitszeit ist 24/7-Betrieb möglich.
Es liegt eine CE-Konformitätserklärung nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG vor, zusätzlich CE ISO 3691-4 und ISO 13482.
Ein Erstgespräch dauert zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob sich der Einsatz in Ihrem Haus rechnet – und wenn nicht, sagen wir das auch. Melden Sie sich über das Kontaktformular oder direkt bei Ihrem Ansprechpartner.
Quellen: OECD, Health at a Glance: Europe 2024 · Statistisches Bundesamt, Pflegekräftevorausberechnung, Pressemitteilung vom 23. Januar 2024 · Institut der deutschen Wirtschaft, MINT-Frühjahrsreport 2026.