Transportroboter im Krankenhaus: Material, Wäsche, Medikamente

Lösungen

Der Hol- und Bringdienst kostet Pflegezeit, die keine Pflege ist. uLog fährt wiederkehrende Strecken selbstständig – nachrüstbar, ohne Bauprojekt.

Wegezeit ist die teuerste Pflegeleistung, die niemand abrechnet

In jedem Krankenhaus laufen jeden Tag Fachkräfte Strecken, die eine Maschine fahren könnte: Wäsche, Material, Proben, Betten. Nach Angaben der OECD fehlen in Europa heute rund 1,2 Millionen Fachkräfte im Gesundheitswesen – jede Stunde, die für Transport verwendet wird, fehlt an anderer Stelle.

Die bisherigen Antworten waren Bauprojekte: Rohrpost, Schienen, Schwerlast-AGV. Wer nicht neu baut, kam nicht in Frage.

Unsere Antwort: ein autonomer mobiler Roboter, der in vorhandenen Gängen und Aufzügen fährt und sich nachrüsten lässt. Kein Schacht, kein Umbau, kein Stillstand während der Einführung.

Was ein Transportroboter im Krankenhaus leistet

Ein Transportroboter im Krankenhaus ist ein autonomer mobiler Roboter, der Material, Wäsche, Proben und Verbrauchsgüter zwischen Stationen, Labor, Apotheke und Logistik befördert. uLog gibt es in gestuften Traglasten, unter anderem als Unterfahr- und Hubvariante bis 300 kg. Aufträge, Routen und Rechte werden über uGo+ verwaltet.

  • Wiederkehrende Strecken zeit- oder ereignisgesteuert, ohne Begleitung
  • Nachrüstbar in bestehende Gebäude – keine baulichen Eingriffe
  • Regale und Ladungsträger unterfahren und anheben statt umpacken
  • Etagenwechsel mit Anbindung an die Aufzugssteuerung
  • Nachweis über gefahrene Aufträge, Zeiten und Übergaben in uGo+

Was wir nicht versprechen

Ein AMR ersetzt keine Rohrpost für Notfallproben im Sekundenbereich. Er fährt keine Treppen und keine Außenwege im Winter. Und er braucht am Anfang Ordnung auf den Strecken – Flure, die dauerhaft zugestellt sind, bleiben ein organisatorisches Problem, kein technisches.

Dein Roboter. Deine Daten.

Ein Roboter, der in Ihrem Haus arbeitet, sieht und hört Dinge, die niemanden außerhalb dieses Hauses etwas angehen. Deshalb läuft die KI-Verarbeitung auf dem Gerät und nicht in einer fremden Cloud. Eine dauerhafte Internetverbindung ist für den Betrieb nicht erforderlich – geschlossene Klinik-, Pflege- und Labornetze sind möglich. Was bei Ihnen entsteht, bleibt bei Ihnen: Sie entscheiden über Speicherung, Auswertung und Löschung. Über uGo+ legen Sie fest, wer welche Aufgaben starten darf, und Missionsberichte sind einsehbar – Grundlage für Datenschutzfolgeabschätzung, Betriebsrat und Aufsicht.

Kaufen oder mieten: Robot-as-a-Service

Sie können kaufen oder als Robot-as-a-Service mieten. Bei der Miete zahlen Sie eine laufende monatliche Rate, in der Hardware, Softwarepflege und Service zusammen betrachtet werden – aus dem Betriebs- statt aus dem Investitionsbudget. Das ist der übliche Weg für einen Pilotbetrieb und für einen schrittweisen Rollout über mehrere Standorte.

Ehrlich zur Einordnung: Miete ist nicht automatisch günstiger als Kauf – sie verschiebt Risiko und Zeitpunkt. Was für Ihr Haus rechnet, hängt von Laufzeit, Stückzahl, Fördermöglichkeiten und Budgetstruktur ab. Wir rechnen das im Erstgespräch offen mit Ihnen durch, statt Ihnen ein Modell zu verkaufen. Preise nennen wir nicht auf der Website, weil Konfiguration und Integrationsumfang den Ausschlag geben – eine Zahl ohne diesen Kontext wäre irreführend.

Warum uns

  • Über 500 Einheiten im laufenden Betrieb in Kliniken und Laboren – kein Pilotversprechen, sondern Schichtbetrieb.
  • Über 20.000 Roboter im Einsatz über alle Baureihen – 15 Jahre Erfahrung mit Menschen, die mit Robotern arbeiten.
  • uGo+ als eine Oberfläche für Aufträge, Rechte, Auswertung und Flotte – auch über mehrere Standorte.
  • Hersteller, nicht Händler. Entwicklung, Integration und Service kommen von uns.

Häufige Fragen

Was unterscheidet einen Transportroboter von einem AGV oder einer Rohrpost?

Schwerlast-AGV und Rohrpostsysteme sind Bauprojekte mit Schienen, Schächten und Umbau. Ein autonomer mobiler Roboter fährt in bestehenden Gängen und Aufzügen und ist nachrüstbar – ohne Eingriff in die Gebäudestruktur.

Welche Traglast ist möglich?

Die uLog-Reihe deckt gestufte Traglasten ab, unter anderem Unterfahr- und Hubvarianten bis 300 kg. Welche Variante passt, hängt von Ladungsträger und Strecke ab.

Kann der Roboter Aufzüge nutzen?

Ja, mit Anbindung an die Aufzugssteuerung. Ohne diese Anbindung arbeitet er auf einer Ebene. Das prüfen wir vor dem Angebot.

Fährt der Roboter sicher zwischen Menschen?

Sensorfusion erkennt Hindernisse und führt zu Ausweichen oder sicherem Anhalten. Die Systeme sind für den Betrieb in öffentlich zugänglichen Bereichen ausgelegt.

Was passiert bei einem Ausfall?

Aufträge lassen sich in uGo+ umleiten oder manuell übernehmen. Serviceverfügbarkeit und Reaktionszeiten werden im Vertrag festgelegt.

Der nächste Schritt

Ein Erstgespräch dauert zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob sich der Einsatz in Ihrem Haus rechnet – und wenn nicht, sagen wir das auch. Melden Sie sich über das Kontaktformular oder direkt bei Ihrem Ansprechpartner.

Quellen: OECD, Health at a Glance: Europe 2024 · Statistisches Bundesamt, Pflegekräftevorausberechnung, Pressemitteilung vom 23. Januar 2024 · Institut der deutschen Wirtschaft, MINT-Frühjahrsreport 2026.